Ver.di entdeckt die Unsichtbaren

Gewerkschaft eröffnet Anlaufstelle für Arbeitkräfte ohne gültige Aufenthaltspapiere

Undokumentiertes Arbeiten – oft ein Schattendasein

Jetzt steht der Frühjahrsputz an. »Da ist Hochsaison für Putzhilfen und Hausarbeiter«, erzählt Barbara Miranda. Für Beschäftigte ohne gültige Papiere sei das besonders anstrengend. Denn sie putzen nicht, um sich etwas hinzuzuverdienen, sondern müssen ihren gesamten Lebensunterhalt verdienen, sagt die 28-jährige Chilenin. »Die meisten haben fünf oder sechs Haushalte. Aber damit fangen die Probleme an: Jeder möchte, dass man die Fenster putzt. Das ist schwierig zu koordinieren.« Überstunden würden kaum vergütet, und wenn, dann nur unzureichend, weiß Miranda, die seit sieben Jahren in Deutschland lebt und sich in dem Arbeitskreis »undokumentierte Arbeit« engagiert – um jenen, die keine Papiere haben, Rückendeckung zu geben.

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