René Heilig 02.05.2009 / Ausland

Afghanistan-Führungsgestammel

Nach Taliban-Angriff: Betroffenheit und »Nun-erst-recht«-Propaganda

Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hat die Anschläge auf die Bundeswehr in Afghanistan als »hinterhältig und verbrecherisch« verurteilt. Bei Anschlägen am Mittwoch ist bei Kunduz ein Soldat getötet worden. Neun wurden verletzt.

Die Bundeswehr habe es am Hindukusch mit einem »vernetzten und intelligenten Gegner zu tun«, sagte Jung und betonte, die Truppe sei »heimtückischen Anschlägen ausgesetzt«. Die Wortwahl des Ministers mag mediengerecht sein, logisch ist sie nicht. Die Bundeswehr hat sich in Afghanistan auf einen asymmetrischen Krieg eingelassen. Die Taliban operieren nach der Guerillataktik. Da ist nicht zu erwarten, dass die technisch unterlegenen Taliban gegen das westliche Hightech-Besatzungsregime Panzer gegen Panzer einsetzen.

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