Max Böhnel, Jerusalem 05.05.2009 / Ausland

Mit der Bibel als Grundbuch

In Jerusalem sollen für einen Park 88 Häuser weichen – palästinensische Häuser

Etwa 45 000 Menschen, fast alle Palästinenser, wohnen in Silwan, einem Stadtteil des 1967 von Israel besetzten arabischen Teils von Jerusalem in unmittelbarer Nähe der Klagemauer. Jetzt sollen dort 88 Häuser mit insgesamt 1500 Bewohnern abgerissen werden, um Platz für einen Archäologiepark zu schaffen. Die Betroffenen wehren sich.

Morgens um acht frisst sich die grelle Frühjahrssonne außerhalb der Jerusalemer Altstadtmauern gnadenlos in den Südhang von Silwan. Zwischen den bescheidenen Häuschen aus Schlackebeton, die sich den steilen Hügel hinaufziehen, räkeln sich zerzauste Katzen. Die Düfte und Essenzen einer Heiligen Stadt lässt dieser Teil Jerusalems vermissen. Die städtische Müllabfuhr scheint den Ort zu umfahren.

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