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Von Martin Ling
02.07.2009

Wand der Ablehnung

Die Wand der Ablehnung steht. Ob die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), die Europäische Union oder die UNO-Vollversammlung – für alle steht fest, dass der Regierungswechsel in Honduras ein dreister, illegitimer Militärputsch war. Wenn dieser Haltung Taten folgen, sind die Tage von Interimspräsident Roberto Micheletti gezählt. Das 72-Stunden-Ultimatum von der OAS ist ebenso eine solche Tat wie die Ankündigung von hochrangigen Politikern wie OAS-Generalsekretär José Miguel Insulza oder Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner, Honduras' gewählten Präsidenten Manuel Zelaya bei dessen geplanter Rückreise zu begleiten.

Was offiziell noch fehlt, sind Taten der USA. Auch wenn sich die Regierung Obama wohltuend von der Vorgängerregierung Bushs unterscheidet, die einst den Putsch gegen Chávez 2002 förderte und postwendend begrüßte, ist es nicht damit getan, sich nur verbal auf die Seite von Zelaya zu stellen. Die USA sind der größte Handelspartner von Honduras, das Land war ihr Brückenkopf für den Krieg gegen die Sandinisten und zur Unterstützung für die Militärs in El Salvador im Bürgerkrieg. Rhetorisch hat sich Obama von dieser Geschichte klar distanziert. Nun muss er in der Causa Honduras beweisen, dass Militärs, die putschen, auf keinerlei Unterstützung seitens Washingtons mehr zählen können. Die Wirtschaftshilfe muss sofort gestoppt werden. Alles andere wäre peinlich.

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