Schulen müssen sich anpassen

Experten fordern Eingliederung von behinderten Kindern in Regelschulen

Der Sozialverband Deutschland hat in diesen Tagen die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention angemahnt und dabei speziell die inklusive Bildung eingefordert, also das Lernen von Kindern mit Behinderungen an allgemeinenbildenden Schulen.

Die Konvention wurde von Deutschland im Dezember des Vorjahres ratifiziert und trat am 26. März dieses Jahres in Kraft. Papier ist aber bekanntlich geduldig. Theorie und Praxis klaffen noch weit auseinander. Das machte auf einer Fachkonferenz zu aktuellen Entwicklungen in der inklusiven Bildung in Rendsburg kürzlich auch Hans Wocken vom Institut für Behindertenpädagogik an der Universität Hamburg zum Thema und nahm dabei kein Blatt vor den Mund. Der Inklusionsgedanke stelle mit seinem fundamentalistischen Anspruch nach seinen Worten auch die Systemfrage; besonders sonderpädagogische Einrichtungen seien ob ihrer Existenzberechtigung verunsichert. Als Zielmarke bereits von der Kita an nannte er eine Integrationsquote von mindestens 80 Prozent.

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