Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
12.08.2009
Meine Sicht

Zweiter Klasse

Martin Kröger fordert Entschädigung für Studierende

Es ist ein Skandal im Skandal. Seit Wochen leiden die Berliner unter dem täglichen S-Bahnchaos, stehen sich die Beine in den Bauch und drängeln sich auf Tuchfühlung in den Waggons. Wie und wer allerdings für das Desaster zu entschädigen ist, darüber legt die S-Bahn weiter den Mantel des Schweigens – irgendwie sollen treue Kunden etwas bekommen, so ganz genau mag man sich nicht äußern.

Auf jeden Fall gänzlich leer sollen jedoch Studierende ausgehen. Weil die Semestertickets in der Logik der S-Bahn preislich sowieso am unteren Limit sind – und jetzt in den Ferien benötigen die Studis die Tickets auch gar nicht, heißt es.

Keine Entschädigung für Billigkunden lautet das Motto der Bahnmanager also. Mit der Realität hat die Wahrnehmung der neuen S-Bahn-Führung indes wenig zu tun: Es gibt unter den heutigen Studienbedingungen keine Ferien mehr, weswegen man auch von vorlesungsfreier Zeit spricht. Schließlich stehen stattdessen etwa Prüfungen an, man muss in die Bibliothek oder schreibt das neueste Essay. Viele benötigen ihr Ticket also dennoch täglich.

Dazu kommt, dass die Studierenden von dem Mitnahmeverbot für Fahrräder am härtesten getroffen wurden. Für alle diese Einschränkungen degradiert die S-Bahn sie jetzt zu Kunden zweiter Klasse. Ausgerechnet eine der größten Gruppen von Stammkunden wird heftig vor den Kopf gestoßen. Woher die S-Bahn angesichts der eigenen desolaten Performance diese Chuzpe nimmt, ist nicht nachzuvollziehen. Wer keine Leistung bringt, hat auch keine Ticketgebühren einzusacken, seien sie vergleichsweise noch so niedrig.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken