Probleme mit löchrigem Salzstock

Mögliches Aus für Atommüllpläne in Gorleben nach Zweifeln an Eignung und Vertragsende

Die Suche nach einem Endlager für stark radioaktiven Atommüll bekommt kurz vor der Bundestagswahl neuen Schub. Denn beim einst von der Union und der FDP bevorzugten Salzstock von Gorleben tun sich neue juristische und alte sicherheitstechnische Probleme auf.

Gorleben (Agenturen/ND). Atomkraftgegner wollen mit juristischen Mitteln eine Wiederaufnahme der Erkundung des Salzstocks Gorleben als mögliches Atommüll-Endlager verhindern. Der Sprecher der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Wolfgang Ehmke, kündigte am Montag an: »Wenn der Erkundungsstopp (Moratorium) aufgehoben wird, klagen wir dagegen.« Die BI hält den Salzstock für ungeeignet zur Endlagerung hoch radioaktiven Mülls. Im Jahr 2000 hatte die damalige rot-grüne Bundesregierung entschieden, die Erkundung Gorlebens bis 2010 ruhen zu lassen. Die Union fordert aber, die Arbeiten schnell wieder aufzunehmen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: