Wilfried Neiße 28.09.2009 / Inland

»Es muss nicht länger so bleiben, Herr Platzeck«

Brandenburgs LINKE bietet dem Ministerpräsidenten rot-rote Koalition an

Die Linkspartei ist bei der Landtagswahl in Brandenburg der SPD noch näher gerückt. Ob es zu Rot-Rot kommt, bleibt offen. Die SPD möchte mit der CDU und mit der LINKEN über die Regierungsbildung sprechen.

Rhythmisches Klatschen und begeisterte Rufe begleiten im völlig überfüllten Wahlquartier der Linkspartei im Potsdamer Hauptbahnhof den Gang von Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser auf das Podium. »Live is Live« wird kurz eingespielt, bevor die strahlende Politikerin das Wort an ihre Getreuen richtet. Sekunden zuvor hat die Prognose den LINKEN über 27 Prozent zugesprochen, die SPD kam auf 31 und die CDU auf 21 Prozent. Dieses Ergebnis, das im Großen und Ganzen eine Wiederholung des Ergebnisses der Wahl von vor fünf Jahren darstellt, wertet Kerstin Kaiser mit Blumen im Arm als Aufforderung an Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), »den Brandenburger Weg nach links« einzuschlagen. Dies wäre im Sinne der Mehrheit der brandenburgischen Wähler. Kaiser bietet dem Regierungschef die Mitarbeit ihrer Partei in einer neuen, »wirklich großen Koalition« an. »Jetzt muss Platzeck mutig sein.

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