Von Stäubchen und Weltallspiegeln

Expertendiskussion über sogenanntes Geo-Engineering zum Klimaschutz

Seitdem über den Klimawandel durch die Treibhausgasemissionen diskutiert wird, geistert immer wieder einmal die Vorstellung durch die Öffentlichkeit, die Menschheit könne durch Eingriffe in das Klimasystem gegensteuern. Die Ideen reichen von großen Spiegeln im Weltraum über die Düngung der Ozeane bis hin zum Verteilen winziger Schwebteilchen (Aerosole) in höhere Atmosphärenschichten. Nichts von all dem ist bisher technisch ausgereift, auch wenn mitunter ein anderer Eindruck erweckt wird.

Geo-Engineering – so heißt das Zauberwort, mit dem man technische Lösungen zum Schutz vor der Klimaerwärmung anpreist. An der Diskussion über solche vermeintlichen Lösungen komme man kaum noch vorbei, meint Konrad Ott, der an der Uni Greifswald Umweltethik lehrt. Insbesondere in den USA werben jene Kräfte, die noch vor kurzem systematisch Zweifel an den Erkenntnissen der Klimawissenschaftler und der Bedrohung durch den Klimawandel säten, nun aggressiv für gezielte Eingriffe in das Klimasystem. Da drängt sich der Verdacht auf, dass es vor allem darum geht, mit dem Verbrauch von Öl und Kohle noch ein paar Jahrzehnte wie bisher weitermachen zu wollen.

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