Folke Havekost 21.11.2009 / Inland

Bürgerinitiative bringt irritierte Grüne in Defensive

Schwarz-Grün unter Druck, Hamburger Schulreform auf der Kippe

Hamburg – Sitzenbleiben soll es ab dem nächsten Schuljahr in Hamburg nicht mehr geben. Derzeit allerdings steht die schwarz-grüne Koalition in der Hansestadt vor ernsthaften Versetzungsproblemen. Bürgermeister Ole von Beust sprach von einem »Paukenschlag«: Die von der Bürgerschaft beschlossene Schulreform droht an einem Volksbegehren zu scheitern.

Das Gesetz sieht künftig eine Primarschule bis zur sechsten (statt vierten) Klasse vor. Danach entscheidet die Lehrerkonferenz, ob ein Kind aufs sechsjährige Gymnasium oder auf die neu eingeführte Stadtteilschule versetzt wird. Ein Kompromiss: Für das von den Grünen gewünschte längere gemeinsame Lernen erhielt die CDU das Gymnasium, das der Koalitionspartner zugunsten einer Gemeinschaftsschule abschaffen wollte.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: