Benjamin Beutler 23.11.2009 / Wirtschaft und Umwelt

Stärkung der Frauen als Klimaschutz

Weltbevölkerungsbericht der UNO fordert, nachhaltigen Lebensstil durchzusetzen

Klimawandel ist keine abstrakte Frage von CO2-Konzentrationen. Der Weltbevölkerungsbericht 2009 des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) beleuchtet vernachlässigte Zusammenhänge zwischen Klima, Bevölkerungswachstum, Armut und Geschlechterverhältnissen.

Dass globale Erwärmung als Folge »eines nicht nachhaltigen Ansatzes von Entwicklung und Wirtschaftswachstum« nur dann gebremst werden kann, wenn sich der Stil, »wie wir leben, produzieren und konsumieren« ändert, machte UNFPA-Direktorin Thoraya Ahmed Obaid vergangene Woche bei der Vorstellung des Papiers »Eine Welt im Wandel: Frauen, Bevölkerung und Klima« deutlich. Diesen Wandel des Lebensstil erwartet man nun von den Frauen in den Entwicklungsländern. Diese müssten in den Mittelpunkt von Lösungsansätzen rücken, um die drohende Klimakatastrophe abzuwenden, appellierte Obaid für ein »neues Paradigma«. Staatliche Umweltprogramme sollten die »Stärkung der Menschenrechte und Geschlechtergleichheit« als Leitbild haben, wie schon 1994 von der UNO beschlossen.

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