Martin Kröger 12.12.2009 / Berlin / Brandenburg

Für die Freiheit, sich zu bewegen

Flüchtlingsinitiativen fordern die Aufhebung der Residenzpflicht für Asylbewerber in der Region

Paul N., dem in Kenia Tod und Verfolgung drohen, kämpft. Seit 2005, als er zu einer Bewährungsstrafe von fünf Monaten wegen des Verstoßes gegen die Residenzpflicht verurteilt wurde, setzt sich der 37-Jährige, der in der Nähe von Frankfurt (Oder) in einem Heim leben muss, für die Aufhebung dieser einschränkenden Regelung in Brandenburg ein. Nach der auf der ganzen Welt einmaligen Residenzpflicht darf Paul N. nämlich nicht ohne Genehmigung seinen zugewiesenen Landkreis verlassen und sich frei bewegen. Beispielsweise um seine kranke Schwester in Hamburg zu besuchen. Am heutigen Sonnabend will N. auf dem Berliner Alexanderplatz auf einer Kundgebung über die katastrophalen Folgen der Regelung für ihn sprechen.

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