Folke Havekost, Hamburg 16.12.2009 / Inland

Gefesselt, verprügelt und gewürgt

Hamburger Polizisten gehen mit massiver Gewalt gegen NPD-Gegner vor

Ihr Eintreten gegen einen NPD-Werbestand brachte zehn Demonstranten einen sechsstündigen Aufenthalt in einer Hamburger Polizeiwache ein. Die Betroffenen erheben ebenso wie Augenzeugen der Demonstration schwere Vorwürfe gegen die eingesetzten Polizisten.

»Sogar noch gefesselt am Boden liegende Demonstrantinnen wurden weiter verprügelt und, so beobachteten unbeteiligte Zuschauer, auch gewürgt«, berichtet Michael Sauer, der für die LINKE in der Bezirksversammlung Altona sitzt, zu der auch der Elbvorort Blankenese zählt. Am Samstag um 9.20 Uhr hatten sich etwa 15 Demonstranten in der Blankeneser Bahnhofstraße versammelt, um gegen einen Infostand der rechtsextremen NPD zu protestieren, deren im Oktober verstorbener Bundesvorsitzender Jürgen Rieger im Elbviertel gewohnt hat. Einige Demonstranten führten braune Müllsäcke mit sich, in denen das Propagandamaterial der Neonazis entsorgt werden sollte.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: