Venezuelas Staatschef Hugo Chávez
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Regierungskritische Aktivisten hatten am Montag zu Protesten gegen die Regierung von Präsident Chávez aufgerufen. Die weitgehend ritualisierten Aktionen wurden durch die vorübergehende Schließung des privaten Kabelsenders RCTV angeheizt. Das Signal des regierungskritischen Kanals war am Sonntag gesperrt worden, weil dieser nach Ansicht der Behörden geltende Mediengesetze missachtet. Ein Konflikt zwischen RCTV und der linksgerichteten Regierung hatte 2007 schon einmal für landesweite Proteste gesorgt.
Nach Berichten lokaler Medien nahmen rechtsgerichtete Gruppen von Studierenden den neuerlichen Konflikt zum Anlass, um gegen die Regierung in Caracas zu protestieren. Unterstützt wurden sie dabei vom Bürgermeister Méridas, dem Sozialdemokraten Lester Rodríguez. Bei den folgenden Zusammenstößen zwischen diesen Gruppen und linksgerichteten Jugendlichen wurden zwei Protestteilnehmer durch Schüsse getötet. Die Regierung hat inzwischen Armeeverbände in die Andenstadt rund 700 Kilometer östlich von Caracas entsendet.
Während die oppositionelle Lokalregierung den Einsatz paramilitärischer Verbände beklagte, die der Regierung nahe stehen sollen, erhob der Gouverneur des Bundesstaates Mérida, Marcos Díaz Orellana, seinerseits schwere Vorwürfe gegen rechte Gruppierungen. »Nach unseren Informationen wurden die Kundgebungen von Scharfschützen angegriffen«, sagte Díaz Orellana bei einer Pressekonferenz in der Einsatzzentrale der Polizei von Mérida. Innen- und Justizminister Tareck El Aissami gab an, dass die Schüsse von mehrstöckigen Wohnhäusern nahe der Mobilisierungen abgegeben wurden; verantwortlich dafür seien »faschistische Gruppen der Studentenschaft«. Nach ersten Angaben handelt es sich bei einem der beiden Opfer um einen 14-jährigen Schüler, der in der Jugendorganisation der regierenden »Vereinigen Sozialistischen Partei Venezuelas« aktiv war. Bei dem zweiten Toten soll es sich um einen Medizinstudenten handeln.
Führend beteiligt waren nach Presseberichten auch eine rechtsgerichtete »Bewegung 13. April«. Mitglieder der Organisation waren bei vergangenen Auseinandersetzungen in Mérida bereits bewaffnet aufgetreten. Gegenüber dem deutschen Internetportal amerika21.de berichtete eine Augenzeugin von den gewalttätigen Ausschreitungen. »Gerade zünden sie ein Auto gegenüber der Wohnsiedlung Las Marias an«, schrieb die junge Frau, die das Geschehen live aus einem nahen Wohnblock verfolgte. »Ich vermute, sie wollen wissen, ob das genauso explodiert wie in den Fernsehshows«, so ihr ironischer Kommentar. Venezuelas Bildungsminister Héctor Navarro hat den Universitätsbetrieb nach den tödlichen Übergriffen für drei Tage suspendiert.
Es geht in diesem Bericht um zwei Menschen, die getötet wurden. Manchmal sollte man einfach die Klappe halten, damit die eigene Armseligkeit nicht ganz so offenbar wird.
Ich hoffe so geschieht es allen, die etwas dagegen haben, dass die Medien dazu gezwungen werden stundenlange Staatspropaganda zu übertragen. Wie geisterkrank und rechts muss eigentlich jemand sein, der die Gleichschaltung der Medien ablehnt??
Venezuela befindet sich auf einem guten Weg.
Medienpolitik nach dem Vorbild Kubas, Chinas und Nordkoreas müssen das Ziel sein.
Sozialistische Grüße und Heil Hugo!
das ist aber nicht lustig. Wenn schon Ironie oder Satire, dann sollte sie auch ein Mindestmaß an (geistiger / intellektueller) Qualität haben. Hier aber ist dies nicht der Fall. Schade, denn das Thema eignet sich.
Re: Bequeme Informationsquelle ueber die Strategie der USA und des Vatikans.
Die Opfer eines deutschen Offiziers in der Nacht des Ramadan vom 3. zum 4. September 2009.
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