Berlin (ND-Heilig). Die deutschen Steuerbehörden werden die aus der Schweiz stammende »Steuersünderdatei« vermutlich kaufen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, es solle »alles versucht werden, um an diese Daten heranzukommen«. Jetzt würden Gespräche mit den zuständigen Bundesländern geführt.
Ein Informant bietet dem deutschen Fiskus illegal gewonnene Bankdaten von bis zu 1500 Deutschen in der Schweiz an. Er verlangt dafür 2,5 Millionen Euro. Merkel meint: »Vom Ziel her sollten wir – wenn diese Daten relevant sind – in den Besitz dieser Daten kommen.« Weitgehend unklar ist, wie relevant die Daten sind und ob wirklich nur Fakten über kriminelle Anleger gespeichert sind. Bedenken – auch in ihrer Union – gegen so ein Geschäft wies Merkel zurück. Jeder vernünftige Mensch wisse, dass Steuerhinterziehung geahndet werden müsse.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und der Schweizer Bundesrat Hans-Rudolf Merz haben – so Meldungen aus Bern – Übereinstimmung darüber erzielt, dass beide Länder unterschiedliche Rechtsauffassungen vertreten. Bern werde keine Amtshilfe auf Basis gestohlener Daten leisten. Noch im Februar kommt es zu einem Treffen der Finanzminister Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, Liechtensteins und Luxemburgs. Tagesthema Seite 2
sicher unsere banken arbeiten nicht sauber. aber was tun den die deutschen banken? arbeiten sie, wie auch die wirtschaft, gerne mit der schweiz zusammen.
beide länder profitieren davon. und jetzt? 200'000 deutsche leben in der schweiz. 70'000 grenzgänger kommen jeden tag zu uns arbeiten. sind doch alle hier wegen dem geld! oder? sicher nicht weil wir so liebe kleine schweizerlein sind. ihr vergesst sehr schnell! füllt die staatkassen auf ilegalem weg.
wenn's um das geld geht, haben fast alle ein doppelmoral. auch deutschland.
habt ihr auch an eure landsleut in der schweiz gedacht? wie wirds denen in zukuft wohlergehen. eine kleine rechnung:-) 3'000 weniger deutsche arbeitskräfte a fr.60'000 jahresgehalt, die nicht mehr kommen=12 mil. euro im jahr. ich glaube ich muss nicht weiter rechnen. es zahlt sich nicht aus!
Aktuelle Ausgabe: 24.05.2012
Angewidert von den Banken-Zuhältern? Streit über Spagat zwischen Recht und Recht
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