Walter Nowojski 11.02.2010 / Kultur

Chronist der Vorhölle

Victor Klemperer zum 50. Todestag

Klemperer vor seinem Romanistischen Seminar in Halle

Nach der Veröffentlichung der Tagebücher Victor Klemperers brachte es Martin Walser in seiner Laudatio zur postumen Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises 1995 sofort auf den Punkt: »Ich kenne keine Mitteilungsart, die uns die Wirklichkeit der NS-Diktatur faßbarer machen kann, als es die Prosa Klemperers tut. Nirgends sonst habe ich den Verbrecherstatus der damaligen Machthaber so erleben können wie in diesen Tagebüchern. Wie der staatlich produzierte Haß die einen zur puren Bösartigkeit, andere zur reinen Menschlichkeit motiviert. Andere zum Wegschauen.«

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