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Brigitte Müller, Hobbygärtnerin und Umweltautorin
27.02.2010
Kurzweil

Von Pferden und Algen

Die einen gehen in den Botanischen Garten, andere in Gartencenter, mancher sortiert Samentüten – alle suchen dasselbe: Farben. Ich geh' spazieren und finde Pferde: braune, schwarze und ein weißes auf schneeweißer Weide. Und auch eines nicht auf der Weide, sondern in unserem Scheunenviertel, das erst eisweiß, dann aschgrau und schließlich tiefblau mit lindgrüner Mähne und Schweif kleine und große Betrachter erfreut. (Foto: B. Müller) Der Künstler hatte unübersehbar Vergnügen an seiner Schöpfung, die ihm nur der Winter ermöglichte ...

Und unter dem Schnee stehen schon viele Wesen in den Startlöchern; auf einem freigeschaufelten Gartenweg schoben sich Schneeglöckchen ans Licht und wollen bereits kurz über dem Boden die Blüten öffnen. Allerdings leben sie gefährlich, weil leicht zu übersehen. Sie war auch nicht zu sehen, aber um so deutlicher zu hören: eine Nachtigall, die am 18. Februar ihr Lied in den Berliner Nachthimmel schmetterte. Dagegen unübersehbar und ebenso unüberhörbar vor einer Woche eine Formation von etwa vierzig Kranichen, die unser Dach übersegelten. Es wird einfach Frühling, wie jedes Jahr.

Rasenliebhaber bangen um ihren grünen Teppich ob der langen Dunkelheit unter dem Schnee. Und wenn dann noch manche Kräutlein, z. B. Löwenzähne, schneller sind als die Grashalme, gibt es Ärger und Dünger und vielleicht noch Unkrautvernichter. In jedem Fall besser: Wer tatsächlich einheitsgrünen Rasen liebt und die leuchtenden Frühlingsboten im Salat nicht mag, sollte auf kaliumarmen Dünger achten. Das Angebot pflanzlicher Dünger und Hilfsstoffe für gutes Wachstum ist ziemlich umfangreich. Für Rasen gibt es z. B. Rasovital, ein Pulver aus braunen Meeresalgen. Für Obst und Gemüse eignet sich Algan, ebenfalls aus Braunalgen, die schon seit Jahrhunderten als Tierfutter und Dünger genutzt werden. Auf der Basis von Traubentrester fördern Terra-Vita und Humulus Pflanzennahrung das Mikrobenleben im Boden, wodurch Nährstoffe besser aufgenommen werden; Grundvoraussetzung für gutes Gedeihen und Geschmack.

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