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Von Klaus Teßmann
25.03.2010

»so fremd – so nah«

Kulturwochenende in Marzahn-Hellersdorf wirbt für Toleranz und Vielfalt

Vom harten Rock der 60er und 70er Jahre bis zur Orgelmusik, vom Theater bis zum Ballett spannt sich der Bogen der »kultour à la carte« im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Seit fünf Jahren steht das letzte Wochenende im März ganz im Zeichen der Kultur. In dieser Nacht präsentieren sich 37 Veranstaltungsorte.

Unter dem Motto »so fremd – so nah« wirbt das Kulturamt gemeinsam mit dem Kulturring in Berlin e.V. nicht nur für die vielen kulturellen Einrichtungen im Bezirk, sondern auch für ein tolerantes Miteinander der Kulturen und Lebensanschauungen. Nicht nur die Einwohner des Bezirks, sondern alle Berliner sollen mit vielen Veranstaltungen animiert werden, sich mit fremden Lebensweisen, Anschauungen und Kulturen zu beschäftigen. Diese lange Nacht der Kultur soll auch Lust machen, neue Kulturorte zu entdecken.

Im Bezirk leben verschiedene Kulturen nebeneinander – die vietnamesische der ehemaligen Vertragsarbeiter und die russische der Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion. Das spiegelt sich in den Veranstaltungen wider. So widmet sich das Kulturforum Hellersdorf der polnischen Kultur, das Berliner Tschechow-Theater zeigt mit »Fisch zu viert« eine deutsch-slowakische Inszenierung, und in der Bezirksbibliothek im Freizeitforum Marzahn sind jiddische Lieder und Geschichten zu hören. Interkulturelles Kochen und Lieder aus aller Welt kann man im Haus Babylon erleben, und irische Tänze kommen im Frauenzentrum Matilde auf die Bühne. In der Galerie M widmet sich das Kunstprojekt »transparent rooms« dem Leben vietnamesischer Frauen, um den Horizont dreht sich die Ausstellung der Künstlerinitiative im Ausstellungszentrum Pyramide und im Zirkus Cabuwazi heißt es »Manege frei«.

Das alte Angerdorf Marzahn ist wieder in eine Lichtflut getaucht, in der Umweltstation Alpha II in Marzahn-Nord werden alte Handwerkstechniken in einem Programm für die ganze Familie gezeigt. Für die Liebhaber des Tanztheaters lohnt sich der Weg nach Biesdorf zum Theater am Park. Dort präsentiert sich die Ballettschule Szilvia Wolf mit dem Ballett »Peter und der Wolf«. Für die Nachtschwärmer ist das Programm in der Hellersdorfer Kiste gedacht. In jeder Stunde spielt dort bis zum frühen Morgen eine andere Band unter dem Motto »23 Stunden Kultur nonstop«.

Bus-Shuttle ab KulturGut im Dorf Marzahn. Der Bus fährt am Samstag von 14 Uhr bis 1 Uhr stündlich auf verschiedenen Routen. Im Web: www.kultour-2010.de.

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