Die Puppennäherin von Ravensbrück

Wie Elisabeth Jäger aus Wien in die Hände der Faschisten geriet

»Nie werde ich das unbändige Glücksgefühl vergessen, das ich empfand, als wir zum Lager zurückkamen und über dem nun sperrangelweit geöffneten Tor vor strahlend blauem Himmel eine rote Fahne wehte.«

28. April 1945. Die Ravensbrückerinnen, alle, die sich noch auf den Beinen halten können, werden auf »Todesmarsch« getrieben. Auch Leopoldine Elisabeth Morawitz. »Wir haben uns aber bei der ersten Gelegenheit aus dem Staub gemacht.« Wir meint sechs Österreicherinnen und zwei Deutsche. Sie sind vorbereitet, hatten zuvor aus der Kleiderkammer des KZ Zivilkleidung entwendet. Ein Großteil der Bewacher hat sich bereits verflüchtigt. »Das werde ich nie vergessen. Die SS-Männer, die sich immer so stark gaben und so brutal zu uns waren, haben sich in Frauenkleidern davon gemacht!«

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