Wolfgang Kötter 22.04.2010 / Ausland

Abschied von den Relikten des Kalten Krieges?

NATO-Außenminister beraten in Tallinn – auch über die Beseitigung von Atomwaffen in Europa / US-Nuklearwaffen in Europa auf der Tagesordnung der NATO

Die US-amerikanischen Atombomben in Europa sind Relikte des Kalten Krieges und haben dort schon lange nichts mehr verloren. Das sagten in der Vergangenheit zumeist Friedensgruppen und Abrüstungsanhänger. Nun aber hat die Forderung auch Parlamente und Regierungen erreicht.

Auf Antrag Belgiens, Deutschlands, Luxemburgs, der Niederlande und Norwegens beschäftigen sich sogar die NATO-Außenminister auf ihrem heute in der estnischen Hauptstadt Tallinn beginnenden Treffen mit einem möglichen Abzug der noch verbliebenen Atomwaffen aus den europäischen Stationierungsländern. In einem Brief an NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erinnern die fünf Regierungen daran, dass US-Präsident Barack Obama die Vision einer atomwaffenfreien Welt entwickelt und versprochen hat, sich um eine substanzielle Reduzierung strategischer Nuklearwaffen und eine verringerte Rolle atomarer Waffen zu bemühen. Zudem haben Abgeordnete mehrerer europäischer Parlamente Obama in einem offenen Brief aufgefordert, die Frage der US-Atomwaffen in ihren Ländern nach dem Abschluss der START-Verhandlungen vorrangig zu behandeln.

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