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27.04.2010

Entsetzt über Kriegsdebatte

Friedensinitiativen trafen sich in Ökumene-Zentrum bei Arnstadt

Friedensinitiativen aus Sachsen-Anhalt und Thüringen haben einen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan gefordert.

Arnstadt/Magdeburg (epd/ND). In einer am Wochenende verabschiedeten Erklärung wird an den Bundestag appelliert, den militärischen Weg konsequent zu verlassen und die deutschen Soldaten aus dem Land abzuziehen, teilte das Lothar-Kreyssig-Ökumene-Zentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) am Montag in Magdeburg mit. Zu den Unterzeichnern der Erklärung gehören unter anderem der Friedenskreis Halle, die Bürgerinitiative »Offene Heide«, das Thüringer Einkehrhaus Bischofrod und die Weimarer Initiative »Steuern zu Pflugscharen«. Die Initiativen hatten sich zum zweiten Mal zu den »Hausener Friedensgesprächen« in Hausen bei Arnstadt getroffen.

Man sei »entsetzt über die Oberflächlichkeit einer Diskussion in Deutschland«, die die Unterstützung für die Bundeswehr lediglich mit dem Hinweis auf deren schwierige Situation und auf die bereits getöteten Soldaten einfordere, heißt es in der Erklärung weiter. Durch ein »Jetzt erst recht« werde eine Argumentationskette in Gang gesetzt, die fatale historische Erfahrungen ausblende und die Frage nach Sinn und Ziel eines militärischen Einsatzes nicht mehr stelle.

Die »Hausener Friedensgespräche« gehen auf eine Anregung des früheren Magdeburger Bischof Axel Noack von 2009 zurück. Das Lothar-Kreyssig-Ökumene-Zentrum in Trägerschaft der EKM wurde im vergangenen Oktober als kirchliche Service- und Beratungsstelle für die Themen Migration, Entwicklung, Umwelt und Friedensarbeit eröffnet.

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