Ralf Streck, San Sebastian 03.05.2010 / Wirtschaft und Umwelt

Soziale Krise vertieft sich

Spanien: Rekordarbeitslosigkeit verschärft die Haushaltsmisere

Die spanischen Gewerkschaften gehen zunehmend auf Distanz zur Politik der sozialistischen Regierung.

Eine Hiobsbotschaft kommt selten allein. Unmittelbar vor dem 1. Mai musste die spanische Regierung zwei harte Schläge einstecken. Die Statistikbehörde gab bekannt, dass in Spanien 4,61 Millionen Menschen keine Arbeit haben. Das sind gut 1,2 Millionen offiziell registrierte Arbeitslose mehr als in Deutschland, bei nur halber Bevölkerung. Damit hat die Arbeitslosenquote die Schallmauer von 20 Prozent durchbrochen. Bei den unter 25-Jährigen ist sogar schon fast jeder zweite arbeitslos. Hinzu kam, dass die Ratingagentur Standard & Poor's nach Griechenland auch die Kreditwürdigkeit Spaniens gesenkt hat. Die Bonität wird nun mit »AA« bewertet, zwei Stufen unter der Bestnote. Hierbei spielt neben schlechten wirtschaftlichen Aussichten auch die hohe Arbeitslosigkeit eine Rolle.

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