Dieter Hanisch, Kiel 04.05.2010 / Inland

Das Ende der Gemeinnützigkeit

Kieler Sparkassengesetz soll gekippt werden

Zu den umstrittensten politischen Vorstößen der CDU/FDP-Regierung im schleswig-holsteinischen Landtag gehört die Neufassung des Sparkassengesetzes. Dagegen wehren sich unter anderem die Beschäftigten aus den Bankinstituten. Gestern demonstrierten anlässlich der Zusammenkunft von Landkreistagsvertretern und dem Städteverband rund 1200 Sparkassenbedienstete und Personalräte in Kiel gegen diese Pläne.

Die Bankangestellten in Kiel stehen mit ihren Bedenken gegen eine Neufassung des Sparkassengesetzes nicht allein. Die Gewerkschaften, die in diesem Zusammenhang einen Beschäftigungsabbau befürchten, wissen auch den Sparkassenverband Schleswig-Holstein an ihrer Seite. Dieser wirft der Regierung in Kiel vor, mit Aufgabe der reinen Gemeinnützigkeit einer schleichenden Privatisierung der Sparkassen den Weg zu bahnen. Insgesamt haben die Sparkassen im nördlichsten Bundesland rund 9000 Beschäftigte.

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