Velten Schäfer 02.06.2010 / Inland

Lübeck kämpft um seine Universität

Carstensens Sparpaket löst Proteststurm in der Hansestadt aus

Die Lübecker Universität, erst 2002 aus einer medizinischen Hochschule entstanden, soll ab kommendem Jahr aus Kostengründen keine Medizinstudierenden mehr aufnehmen. Die Lübecker fürchten um den Bestand der Uni. Allerdings hat Ministerpräsident Harry Carstensen (CDU) nur eine Stimme Mehrheit für sein Sparpaket.

Ob und welche Institute der Lübecker Universität aus Protest heute tatsächlich ins mecklenburgische »Exil« nach Schönberg fahren, lies sich gestern nicht mehr abschließend klären. Es hatte Gerüchte gegeben, die sich in studentischen Protestforen bis zum Nachmittag nicht verifizieren ließen. Klar ist aber, dass es ab 17.30 Uhr zur Aktion »Sternmarsch rückwärts« in der Lübecker Innenstadt kommt: Die Studierenden wollen sich um diese Zeit auf dem Rathausmarkt treffen, große Mengen von Flugblättern untereinander verteilen und auf dem Heimweg in die Stadtteile möglichst alle Briefkästen damit versorgen.

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