Julian Bartosz, Wroclaw 12.06.2010 / Ausland

Die Linke spekuliert auf dritten Platz

Polen: SLD-Kandidat gewinnt an Zuspruch

Mit der zweiten Hochwasserwelle, gewaltigen Wolkenbrüchen, geborstenen Deichen und zahlreichen unter Wasser stehenden Städten und Dörfern entlang der Weichsel und deren Zuflüssen im Südosten des Landes sowie tausenden Evakuierten im Hintergrund geht Polen auf die Präsidentschaftswahl zu.

Grzegorz Napieralski
Ob der Kandidat der regierenden Bürgerplattform Bronislaw Komorowski gleich beim ersten Urnengang am 20. Juni das Rennen macht oder erst zwei Wochen später Jaroslaw Kaczynski von der Partei »Recht und Gerechtigkeit« besiegt bleibt eine offene Frage. Der 38-jährige Partei- und Fraktionschef des Bündnisses Demokratischer Linke (SLD), Grzegorz Napieralski, zielt dagegen im Wahlkampf auf die Behauptung des dritten Platz seiner Partei auf der politischen Bühne. Als er die Kandidatennachfolgschaft des beim Flugzeugunglück bei Smolensk tödlich verunglückten Jerzy Szmajdzinski antrat, gab man ihm wenig Chancen, das bescheidene, aber realistische Ziel zu erreichen.

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