Christine Weckwerth 15.07.2010 / Literatur
Politisches Buch

Baumgartens Visionen

Gerd Irrlitz über Rechtsordnung und Ethik der Solidarität

Arthur Baumgarten (1884-1966)

Theorien wirken über ihre Zeit hinaus, sie tragen deren kulturelle Potenziale und Optionen weiter, wenn sie mitunter auch in Vergessenheit geraten, so im Fall Arthur Baumgartens. Dem Berliner Philosophiehistoriker Gerd Irrlitz, der vor kurzem seinen 75. Geburtstag beging, ist es zu verdanken, das Denken Baumgartens mit Blick auf das Gesamtwerk wieder vergegenwärtigt zu haben. Seine Monographie zeigt Baumgarten als einen Rechtswissenschaftler und Philosophen auf, der auf Basis eines sensualistischen Empirismus eine anspruchsvolle, auf die Zukunft hin geöffnete Theorie entwickelt hat. Das Elixier des Baumgartenschen Werkes sieht Irrlitz im Zusammendenken der sozialliberalen und sozialistischen Tradition, worin man angesichts gegenwärtiger Krisenerscheinungen die Aktualität Baumgartens sehen kann.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: