Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
30.07.2010

Zeichen gegen Gentechnik gesetzt

Aktion auf »Amflora«-Kartoffelacker

Sechs Gentechnik-Gegner sind am Donnerstag in Mecklenburg-Vorpommern von der Polizei beim Versuch festgenommen worden, ein Feld mit Genkartoffeln zu zerstören.
1
Ein Aktivist im Schutzanzug wird abgeführt. Foto: dpa/Wagner

Waren (epd/dpa/ND). Die Initiative »Gendreck-weg« teilte in Zepkow in Mecklenburg-Vorpommern mit, den Aktivisten sei es gelungen, etwa 20 bis 30 Pflanzen der BASF-Genkartoffel »Amflora« vom Acker zu entfernen. Die als »Feldbefreiung« bezeichnete Aktion habe etwa eine halbe Stunde gedauert und sei jeweils an verschiedenen Stellen erfolgt.

Die zur Stärkegewinnung bestimmte »Amflora« wird in Tschechien und Schweden angebaut, in Deutschland nur auf 15 Hektar bei Zepkow. Dort hatten Gentechnikgegner schon mehrfach protestiert, auch in den Vorjahren gegen den Versuchsanbau. Unbekannte hatten vor wenigen Wochen in der Dunkelheit und trotz eines Wachdienstes Kartoffelpflanzen auf rund einem Hektar ausgerissen.

Die Polizei habe die sechs Aktivisten in Gewahrsam genommen, teilte die Initiative weiter mit. Ebenso seien sechs Müllbeutel mit der Aufschrift »Vorsicht! Gentechnisch veränderte Organismen! Nicht zum Verzehr geeignet«, die die Aktivisten mit den Knollen gefüllt hatten, sichergestellt worden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs gegen eine Frau und fünf Männer.

Die Initiative wertete die Aktion als Erfolg. Es sei gelungen, ein deutliches Zeichen zu setzen, dass sie nicht einverstanden sei mit dieser Form der Landwirtschaft, die auf Gentechnik setzt. Begleitet wurde die Aktion am Rand des »Amflora«-Feldes von einer Demonstration von etwa 20 BASF-Mitarbeitern. Sie protestierten mit Plakaten mit der Aufschrift »Grüne Vernunft – Gegen Feldzerstörung« gegen die Gentechnik-Gegner.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken