Blick auf eine Grabreihe auf dem Islamischen Friedhof im Ortsteil Gatow
Foto: dpa/Kalaene
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Berlin ist Vorreiter: Als erstes Bundesland will die Stadt ein Partizipations- und Integrationsgesetz auf den Weg bringen. Das beschloss gestern der rot-rote Senat. Wenn alles klappt, soll das Gesetz bis zum Ende des Jahres im Abgeordnetenhaus abgestimmt werden, so dass es noch zum 1. Januar 2011 in Kraft treten könnte. Dass das Thema Integration kein politisches Randthema mehr ist, zeigte gestern die Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) bei der Senatspressekonferenz, der das Gesetzesvorhaben gemeinsam mit der Integrationssenatorin Carola Bluhm (LINKE) vorstellte.
»Wir wollen Migranten die Möglichkeiten zur gleichberechtigten Teilhabe geben«, erklärte Wowereit. Ohne sich auf eine feste Quote festzulegen, geht es dem Senat vor allem darum, die Zahl der Migranten im Öffentlichen Dienst zu erhöhen. Künftig, das regelt beispielsweise das Gesetz, zählt interkulturelle Kompetenz zu Kernanforderungen bei Einstellungen und Beförderungen. Nach und nach, so hoffen Wowereit und Bluhm, wird sich durch diese Öffnung der Anteil der Menschen mit Migrationserfahrungen signifikant erhöhen – damit die Zahl der Migranten in der Verwaltung einmal dem realen Anteil in der Bevölkerung entspricht.
Um dieses Ziel überprüfen zu können, hat der Senat eine neue Definition dessen formuliert, was einen Migrationshintergrund ausmacht. »Es gab lange Diskussionen darüber«, räumte Bluhm gestern ein. Letztlich sei aber die Entscheidung, Kinder aus der dritten Generation von Einwanderern auszunehmen, richtig und wichtig gewesen. Im Unterschied zu anderen Definitionen gelten nach dem Berliner Partizipations- und Integrationsgesetz demzufolge als Migranten: Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit, im Ausland geborene und seit dem 1. Januar 1950 nach Deutschland eingewanderte Personen und Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil eingewandert ist. Kinder von hier geborenen oder Eingebürgerten fallen somit raus. Nach Angaben des Berliner Integrationsbeauftragten Günter Piening sind nach dieser Definition derzeit rund 23,5 Prozent der Berliner Migranten.
Neben der Schaffung einer gesetzlich verbrieften Grundlage für die Chancengleichheit beinhaltet das Gesetz eine Reihe weiterer Regelungen. So werden sowohl die Bedingungen für einen Landesbeauftragten für Integration geregelt als auch für einen Landesbeirat. Auf Bezirksebene werden für 35 000 Euro darüber hinaus Integrationsausschüsse und die Stelle eines Integrationsbeauftragten verbindlich festgelegt. In den neuen Institutionen sollen die Maßnahmen diskutiert werden, mit denen die Hemmnisse für Migranten abgebaut werden können. Die Bezirksbeauftragten fungieren auch als Ansprechpartner für die lokalen Vereine und Initiativen.
Das Partizipationsgesetz beinhaltet darüber hinaus eine Reihe von Änderungen anderer Gesetze: Vor allem die Einführung der sarglosen Bestattungen sorgte in den vergangenen Tagen für Aufsehen. Demnach sollen in Berlin ab 2011 auch Bestattungen nach muslimischem Brauch in Leichentüchern auf dafür ausgewiesenen Flächen möglich sein. Denn auch das bedeutet Integration: Dass es die Wahlmöglichkeit gibt, betonte Carola Bluhm.
Der Offenbarungseid der Politiker in Berlin. Nachdem man erfolglos versucht hat Menschen zu integrieren, von denen viele gar nicht integriert werden wollen, versuchen die Multikulti-Politiker in Berlin jetzt Pseudoqualifikationen zum Landesstandard zu erheben. Das gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Menschen in anderen Ländern können diese Entwicklung übrigens nicht begreifen, wenn man so etwas erzählt. Wer schützt eigentlich noch diesen Staat vor Politikern und Parteien, die aktiv seine Zerstörung betreiben. Es kann so nicht weitergehen. Herr Wowereit und seine Helfershelfer sind nicht mehr zum Wohle des deutschen Staates tätig. Juristisch kann dieser Bruch des Amtseides nicht verfolgt werden, aber er wird Deutschland und Berlin so tief spalten, wie keine andere Aktion der Politiker in den letzten Jahren.
Im Klartext heißt das, dass in der Zukunft, in Berlin, Menschen mit Migrationshintergrund bevorzugt im öffentlichen Dienst eingestellt werden. Das heiß andersrum aber auch, dass Einheimische bei der Bewerbung für den öffentlichen Dienst benachteiligt werden. Die Initiatoren dieses Gesetzes haben damit bewiesen, dass sie für ihre eigene, einheimische Bevölkerung, nichts übrig haben. Der Abbau des Staates Deutschland geht jetzt in eine neue Phase. Wann kommen wir an den Punkt, wo man Deutsche in Reservate abschiebt? Sind wir die neuen Indianer? Was in Berlin passiert könnte, wenn es von weiteren Bundesländern umgesetzt wird, der Funke sein, der den Bürgerkrieg in Deutschland auslöst. Diese Entwicklung hatten sich die Väter des Grundgesetzes bestimmt nicht vorgestellt, als sie damals ihre liberalen Gesetze machten.
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