Deutsche erster und zweiter Klasse

Ostdeutsche SPD-Regierungschefs beklagen mangelnden Willen der Westdeutschen zur Einheit

Ost-Regierungschefs der SPD klagen 20 Jahre nach der Wiedervereinigung über die anhaltende Kluft zwischen Ost und West und vermissen ein Gemeinschaftsgefühl der Deutschen.

Berlin (dpa/ND). Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat eine wachsende Stimmungsmache gegen ostdeutsche Länder kritisiert. Vielerorts gebe es in den westlichen Ländern quer durch die Parteien eine Stimmung des Vergleichens und Missgönnens, sagte Platzeck der »Neuen Osnabrücker Zeitung«. Er räumte ein, dass es in Brandenburg inzwischen gute Straßen und schöne, wiederhergestellte Ortskerne gebe. Das sähen die Leute, Industriebrachen dagegen schon seltener. Zudem gebe es in Ostdeutschland eine strukturell doppelt so hohe Arbeitslosigkeit, fehlende Wirtschaftskraft und kaum Industrieforschung.

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