Dieter Hanisch, Bad Bramstedt 21.08.2010 / Inland

Knochenjob für wenig Geld

NGG begann Tarifverhandlungen in Schlachthöfen

In Schleswig-Holstein begannen am Freitag Tarifverhandlungen bei einem der europaweit größten Schlachthofbetreiber. Die Branche ist von Knochenarbeit und Niedriglohn geprägt.

Die Anstellung auf dem Schlachthof ist verbunden mit körperlich harter Arbeit und bringt für die Beschäftigten allerhöchste Belastungen mit sich. Einen Flächentarif gibt es in der Branche nicht, so dass die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) immer nur Haustarife aushandeln kann. Mit Vion Food, einem der europaweit größten Schlachtkonzerne, begannen am Freitag in Bad Bramstedt Gespräche für dessen acht Standorte in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Hessen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

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