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23.08.2010
Meine Sicht

Berlin macht Schule

Tobias Riegel begrüßt die Bildungsreform

Zum Schluss wurden nochmals alle Register zur Diskreditierung des Berliner Schulwesens gezogen. Die Zahl der für das nächste Schuljahr fehlenden Lehrer schraubte sich mit jeder Meldung in höhere Sphären. Der konservative Thinktank »Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft« platzierte Berlin in einer wissenschaftlich fragwürdigen Schulvergleichs-Studie vor einigen Tagen wieder einmal auf dem letzten Platz. Doch auch dieses finale Aufbäumen wird es nicht verhindern: Heute wird endlich die neue Sekundarschule eingeführt.

Ohne Übertreibung bedeutet dieser Versuch, der – siehe Hamburg – ein ums andere Mal vor den wütenden Bildungs-Reaktionären zu verteidigen sein wird, ein Stück weniger Ideologie im deutschen Schulwesen. Endlich darf sich auch in Deutschland in der Praxis beweisen, was in nahezu allen Industrienationen längst Usus ist, was aber hierzulande einen jahrzehntelangen Glaubenskrieg verursachte: die langsame aber sichere Abkehr von der unseligen und diskriminierenden Selektion der Schulkinder nach der Grundschule.

Auch wenn Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) sich nun zwischen den Stühlen derer befindet, denen die Reform zu weit bzw. nicht weit genug in Richtung Gemeinschaftsschule geht. Er hat hoffentlich Recht, wenn er sagt, der Berliner Weg werde »Schule machen«.

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