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Bayern sucht Ort für olympisches Dorf

Staatskanzleichef Schneider (CSU) verhandelt

München (AFP). Im Ringen um die Münchner Olympia-Bewerbung 2018 sucht die bayerische Landesregierung Alternativen zu den umstrittenen Flächen im Austragungsort Garmisch-Partenkirchen. Nach dem Widerstand der Garmischer Bauern gegen den Verkauf ihrer Grundstücke gibt es nun Planungsvarianten, die ohne die Grundstücke auskämen.

Der bayerische Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) sagte, er werde bei seiner Washington-Reise mit den dortigen Verantwortlichen über die Verwendung eines bisher von den US-Streitkräften genutzten Golfplatzes für das olympische Dorf »Snow Village« verhandeln.

Die Nutzung des Golfplatzes galt bisher als »Plan B«, falls die Bauern bei ihrem Widerstand bleiben. Falls die USA die Abgabe des Grundstückes ablehnen, gibt es, so Schneider, einen »Plan C«: Der sehe vor, das olymische Dorf dort zu bauen, wo eigentlich das Medien-Dorf entstehen sollte. Das Medien-Dorf werde dann aus Garmisch heraus verlagert.

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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