Kai Agthe 22.09.2010 / Kultur

Ein Reicher, der arm leben wollte

Volker Reinhardt ist eine vorzügliche Biografie über Michelangelo Buonarotti gelungen

Wie schnell wird das Prädikat »Genie« bemüht, wenn von einem Künstler die Rede ist. Eine der wenigen, ja vielleicht die einzige Persönlichkeit der Kunstgeschichte, welcher der Titel eines Genies zugestanden werden kann, ist Michelangelo Buonarotti (1475-1564). Ob die Fresken in der Sixtinischen Kapelle oder die Skulptur des David oder die Kuppel von St. Peter: Jedes einzelne Stück, das er schuf, ist selbst dann noch einzigartig, wenn es – wie viele seiner Marmorskulpturen – nur als Fragment überliefert ist. Keiner hat für unterschiedliche Kunstgattungen derart neuartige, unkonventionelle Gestaltungslösungen gefunden wie er, den Zeitgenossen den »Göttlichen« nannten. Außerdem war er Lyriker.

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