Energiesparen ist das Wichtigste

Prof. Zhang Guansheng über die Klimastrategie der Volksrepublik China

Prof. Zhang Guansheng ist Herausgeber der Zeitschrift »Energy China and Abroad« sowie stellvertretender Vorsitzender der Nationalen Kommission für Energieeinsparungen und Energiemanagement in Betrieben in China. Wolfgang Pomrehn sprach mit dem früheren Leiter mehrerer Hochschulinstitute am Rande der energiepolitischen Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung über die Energie- und Klimapolitik der Volksrepublik.

ND: Wenn hierzulande um den Bau neuer Kohlekraftwerke diskutiert wird, führen die Befürworter gerne an, in China entstehe jede Woche eine neue Anlage. Stimmt das?
Zhang Guansheng: Zirka 70 Prozent des chinesischen Primärenergieverbrauchs stammen aus Kohlekraftwerken. Im Moment sind wir noch sehr stark auf Kohle angewiesen, denn andernfalls müsste China viel mehr Öl und Erdgas importieren. Etwa zwei Drittel der Stromerzeugung erfolgt in Kohlekraftwerken und ein Drittel in Wasserkraftwerken. Es stimmt, dass China in den letzten Jahren, um den wachsenden Energiebedarf zu befriedigen, vermehrt neue Kohlekraftwerke gebaut hat. Andererseits werden viele alte Kraftwerke, die kleiner sind und eine schlechte Effizienz haben, abgeschaltet. Zusammengerechnet gehen jährlich zehn Gigawatt vom Netz. Die neuen Großkraftraftwerke haben pro Block mindestens ein Gigawatt Leistung und einen Wirkungsgrad von rund 40 Prozent. Sie sind hauptsächlich für die Stromerzeugung gedacht. Daneben werden auch kleinere Einheiten gebaut, die sowohl Strom als auch Wärme liefern.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: