Oliver Eberhardt 06.10.2010 / Ausland

Kuhhandel um neuen Baustopp im Westjordanland

Basis für weitere Nahostverhandlungen schwindet immer mehr

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu will angeblich den Baustopp im Westjordanland verlängern. Doch die Verhandlungen mit der Regierung der Palästinensischen Autonomiegebiete wird dies vermutlich nicht retten: Beide Seiten sind handlungsunfähig. Auch Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hat wenig Spielraum.

Dienstag morgen: Im Blitzlicht-Gewitter der Medien ziehen Arbeiter in einer israelischen Siedlung in der Nähe von Nablus die Wände eines Kindergartens hoch. Ein paar Kilometer weiter, im Siedlungsblock Ariel, hieven Kräne Beton auf das Dach des Rohbaus eines Wohnblocks. Ein Bild, dass sich zur Zeit in den meisten der 121 offiziellen jüdischen Siedlungen in den palästinensischen Gebieten außerhalb Ost-Jerusalems biete, berichtet Sarit Michaeli von der Menschenrechtsorganisation Betselem.

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