Martin Lejeune 14.10.2010 / Ausland

»Die haben uns einfach verschaukelt«

41 Tage stand der Palästinenser Maraghy vor Israels Botschaft im Hungerstreik – und wird wohl wieder enttäuscht

Ein Menschenrecht für sich und seine Familie wollte er erkämpfen, der aus Ostjerusalem stammende Palästinenser Firas Maraghy. Dafür hungerte er vom 26. Juli bis zum 4. September vor Israels Botschaft in Berlin. Er glaubte, sein Ziel erreicht zu haben und fuhr diese Woche nach Israel.

Firas Maraghy während des Hungerstreiks. Im Hintergrund die Deklaration der Menschenrechte ND-

Firas Maraghy ging und geht es um die Registrierung seiner im Dezember geborenen Tochter Zaynab als Einwohnerin des von Israel besetzten Ostjerusalem sowie die behördliche Anerkennung seiner Ehe mit der deutschen Staatsbürgerin Wiebke Diehl. Dies hatte die israelische Botschaft in Berlin verweigert. Mit dem Hungerstreik protestierte Maraghy auch gegen die Androhung, sogar ihm selbst das Residenzrecht in Jerusalem zu entziehen, sollte er nicht bis Mai 2011 zurückkehren und dort für mindestens eineinhalb Jahre leben.

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