Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
30.11.2010

Bekenntnis zur Zuwanderung

NRW-Regierung kündigt politische Initiativen an

Essen (epd/ND). Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) hat sich deutlich zu Zuwanderung und Integration bekannt. »Wir brauchen Menschen mit Migrationshintergrund, um die Zukunft des Landes sicherzustellen«, sagte Schneider am Montag auf einer Fachtagung zum 25-jährigen Bestehen des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung in Essen. Er kündigte Initiativen der rot-grünen Landesregierung zur Integrationspolitik an und nannte als Beispiele ein kommunales Wahlrecht für Nicht-EU-Ausländer und den erleichterten Erwerb einer doppelten Staatsbürgerschaft.

Zudem trete er für einen muslimischen Religionsunterricht ein, sagte Schneider weiter. »Selbstverständlich gehört der Islam zu Deutschland«, betonte der Minister. »Zu welchem Land sollen die vier Millionen Muslime in Deutschland, davon zwei Millionen mit deutscher Staatsangehörigkeit, denn sonst gehören?«

Natürlich gebe es bei der Integration von Zuwanderern auch Probleme, räumte der Minister ein. Die deutlich höhere Arbeitslosigkeit von Ausländern etwa sei »bedrückend«. Oft werde auch mehr nebeneinander her als miteinander gelebt. Vielfach erschwerten soziale und ökonomische Probleme die Integration. Doch die Diskussion über »Integrationsverweigerer« stoße gerade diejenigen Migranten vor den Kopf, die ihren Beitrag leisten wollten, kritisierte der Minister.

Der wissenschaftliche Leiter des Zentrums für Türkeistudien, Haci-Halil Uslucan, forderte mehr Sachlichkeit in der Integrationsdebatte. Neben den Integrationsanstrengungen von Migranten beeinflussten auch die Haltung der Mehrheitsgesellschaft, sowie soziale und politische Strukturen das Gelingen oder Scheitern von Integration.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken