Hendrik Lasch, Dresden 27.01.2011 / Inland

Eine Menschenkette vor der Nazi-Demo

Dresdens Oberbürgermeisterin lädt zu Aktion für 13. Februar – und geht auf Distanz zu Blockaden

Dresdens CDU-Rathauschefin Helma Orosz lädt für den 13. Februar erneut zu einer Menschenkette ein und ermutigt auch zu friedlichem Protest gegen den Nazi-Aufmarsch am Wochenende danach. Zu den geplanten Blockaden geht sie aber auf Distanz.

Symbolischer Protest Menschenkette

Die Dresdner sollen am 66. Jahrestag der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg erneut einen symbolischen »Schutzwall« um die Innenstadt errichten, indem sie sich am 13. Februar in eine Menschenkette einreihen. Dazu ruft Oberbürgermeisterin Helma Orosz auf. Die CDU-Politikerin erklärte gestern, auf diese Weise solle würdig an die Opfer, aber auch an die »Verbrechen eines von Deutschland ausgegangenen Krieges« erinnert werden. Zudem ist die Menschenkette als »klares Zeichen gegen die Vereinnahmung des Gedenkens durch Rechtsextreme« gedacht. Erwartet wird, dass wie voriges Jahr bis zu 10 000 Menschen an der Aktion teilnehmen. Nachdem damals ein Ring um die Altstadt gebildet wurde, soll die Kette diesmal auch über zwei Brücken führen und auf die Neustädter Elbseite ausgedehnt werden.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: