Marcus Meier, Düsseldorf 12.02.2011 / Wirtschaft und Umwelt

Aufstieg und Fall eines Imperiums

WestLB: Von der Sparkasse der Sparkassen zum globalen Player – und zurück?

In diesen Tagen entscheidet sich das Schicksal der einst mächtigen WestLB. Wird sie zerschlagen, werden nur ihre Filetstücke verkauft? Wird eine »RestLB« zu den Wurzeln des Geldhauses zurückkehren?

Um diesen Auftrag war der ehemalige CDU-Politiker Friedrich Merz nicht zu beneiden: Die Mehrheitsanteile einer kriselnden Landesbank wie der WestLB zu verscherbeln ist gewiss kein Vergnügen. Besonders wählerisch gab der Veräußerungsbeauftragte sich nicht: War die China Development Bank als Übernehmer der Dresdner Bank vor zwei Jahren noch unwillkommen, weil »ein Vehikel der Regierung in Peking« (»FAZ«), wurde sie nun als potenzieller Investor begrüßt. Doch die Staatsbank dementierte. Zuletzt waren vier anonym bleibende Interessenten im Rennen. Darunter wohl auch die Blackstone Group und die Apollo Group – beide gelten als »Heuschrecken«. Gestern lief die Frist für Kaufangebote ab. Am Nachmittag nahm der Aufsichtsrat die Beratungen auf.

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