Katja Herzberg 09.03.2011 / Sport

Fußball als Spielfeld für Diskriminierung

Ausstellung »Tatort Stadion 2« in Berlin

Rassistische Beschimpfungen, antisemitische Gesänge und homophobe Äußerungen sind noch immer Teil des deutschen Fußballs. Sie ereignen sich allwöchentlich vor allem in den unteren Ligen. Die Ausstellung »Tatort Stadion 2« zeigt diese Diskriminierung im Fußball. Seit Montag ist die Wanderausstellung in Berlin zu sehen.

Bereits im Jahr 2001 machte das Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) mit der ersten Auflage von »Tatort Stadion« auf Probleme in den Fußballvereinen auf dem Platz sowie in den Fankurven aufmerksam. »Seitdem hat sich vieles verändert«, sagte der BAFF-Sprecher Martin Endemann bei der Ausstellungseröffnung am Montagabend. Einige Themen seien obsolet geworden und neue hinzugekommen. Daher wurde eine Überarbeitung der Ausstellung notwendig. Neben Videos und Informationstafeln mit zahlreichen Fotos zeigt BAFF erneut eine Auswahl beschlagnahmter Aufnäher, Schals und Fahnen. Ein Ausstellungsstück ist etwa ein weiß-roter Schal mit der Aufschrift: »1. FC Union Berlin – Der Stolz der alten Reichshauptstadt«. Dies erstaunt, da Union etwa im Gegensatz zum Berliner FC Dynamo nicht für rechte Fans bekannt ist.

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