Hendrik Lasch, Dessau 09.03.2011 / Inland

Vollzeitstellen sind in Sachsen-Anhalt auf dem Rückzug

Studie im Auftrag von LINKE und DGB zeigt starken Anstieg prekärer Beschäftigung / Landesförderung für Billiglohn-Betriebe

In Sachsen-Anhalt arbeiten Menschen zunehmend in prekären, schlecht bezahlten Jobs. Das zeigt eine Studie, die LINKE und DGB gemeinsam kurz vor der Landtagswahl vorstellten.

So kann man auch für Sachsen-Anhalt werben. Im Land, schreibt dessen Investitions- und Marketingesellschaft in einer Glanzbroschüre, lägen die Lohnkosten um 30 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, in drei von vier Betrieben gebe es keine Gewerkschaft, und Menschen zeigten »Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeitmodellen«: 13 Prozent arbeiten in Teilzeit. Unternehmer sind womöglich begeistert. Wulf Gallert aber hebt vorwurfsvoll die Hände: »Da muss man sich nicht mehr wundern.«

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