Mit Öko-Landwirtschaft gegen Hunger

»Bericht zur Lage der Welt 2011« fordert Neuausrichtung des globalen Agrarsektors

Obwohl weltweit niemals mehr Nahrungsmittel produziert wurden, leiden heute rund eine Milliarde Menschen an Hunger und chronischer Unterernährung. Dies geht aus dem »Bericht zur Lage der Welt 2011« hervor, dessen deutsche Ausgabe gestern von Germanwatch und der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin vorgestellt wurde.

Eine Holzschale mit wenigen Reiskörnern in der Mitte – dieses Titelmotiv des »Berichts zur Lage der Welt 2011« symbolisiert treffend die Situation von rund einer Milliarde Menschen, die derzeit weltweit an Hunger leiden. Gestern wurde die deutsche Ausgabe des Berichts in Berlin vorgestellt.

Der Fokus des Buches, das vom US-amerikanischen Umweltinstitut Worldwatch in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem gemeinnützigen Verein Germanwatch herausgegeben wurde, liegt in diesem Jahr auf Subsahara-Afrika. Denn keine andere Region auf der Welt ist derzeit so stark von Armut und Hunger betroffen. Und die Perspektiven sehen weiterhin düster aus. Die Bevölkerung wächst stetig an und Landbewohner wandern millionenfach in die Städte ab. Durch Folgen des Klimawandels wie etwa Dürren und Überschwemmungen kommt es immer wieder zu Ernteausfällen. Als Folge steigen die Lebensmittelpreise. Zucker verteuerte sich im zweiten Halbjahr 2010 um 77 Prozent, der Getreidepreis um durchschnittlich 57 Prozent. Auch die Preise für Fleisch und Gemüse stiegen deutlich.

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