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Von Jenny Becker 18.03.2011 / Berlin / Brandenburg

Erinnerung an die 1848er Revolution

Gedenkstunde und Kranzniederlegung zum 18. März / Friedhofsumbau zur nationalen Stätte

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Gedenken an die Gefallenen des 18. März, heute...

Noch ist nichts zu sehen von seiner künftigen Bedeutung. Hinter Büschen versteckt, liegt der Friedhof der Märzgefallenen im Volkspark Friedrichshain. So unauffällig, dass der Spaziergänger ihn leicht übersieht. Das wird sich ändern. Aus dem kleinen Areal soll eine nationale Gedenkstätte werden. Dafür setzt sich der Paul Singer Verein ein. Die Bauarbeiten haben begonnen, ein Absperrband umrandet die kleine Wiese mit dem Gedenkstein, der die Toten von 1848 und 1918 ehrt.

Bald soll um den Stein eine Plakatwand errichtet werden, deren Außenseite die Geschichte des Friedhofs abbildet. Innen dürfen die Berliner ihre Ideen niederschreiben, wie der Gedenkort künftig aussehen soll. Geplant ist ein 30 Meter langer Container vor dem Friedhof. Die Ausstellung im Inneren soll die Ereignisse der Märzrevolution von 1848 in Berlin anschaulich machen.

Am 18. März 1848 gingen die Bürger gegen das preußische Militär auf die Barrikaden, um für die Freiheit zu kämpfen. Am heutigen Freitag findet aus diesem Anlass die jährliche Gedenkveranstaltung statt, zu der die Aktion 18. März gemeinsam mit den Bezirken Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg lädt. Um 15 Uhr gibt es eine Gedenkstunde am Brandenburger Tor, auf dem »Platz des 18. März«. Um 17 Uhr folgt die Kranzniederlegung auf dem Friedhof der Märzgefallenen. Susanne Kitschun, Projektleiterin beim Paul Singer Verein, wird über den aktuellen Stand der Arbeiten berichten.

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... und in Zukunft.

»Der 18. März 1848 ist der Geburtstag der Demokratie in Deutschland«, erinnert die Aktion 18. März. Ein Tag, »auf den sich alle demokratisch gesinnten Menschen leidenschaftlich berufen können«.

Die überparteiliche Initiative fordert, den 18. März zum nationalen Gedenktag zu machen. Das Berliner Abgeordnetenhaus hat sich bereits einstimmig dafür ausgesprochen.

Infos: maerzrevolution.de und friedhof-der-maerzgefallenen.de

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