Aert van Riel 08.04.2011 / Ausland

EU-Kommission will Roma integrieren

Abgeordnete fordern wirksame Maßnahmen gegen tägliche Diskriminierung

Viele Roma leiden in Europa unter Armut und Diskriminierung. Eine Strategie zur wirtschaftlichen und sozialen Integration der Roma, die kürzlich von der EU-Kommission verabschiedet wurde, soll die Situation der Minderheit verbessern. Kritikern gehen die in dem Papier festgelegten Ziele jedoch nicht weit genug. Zudem befürchten sie, dass EU-Staaten die Vorgaben gar nicht oder nur unzureichend umsetzen werden.

Am heutigen Internationalen Tag der Roma wird die Minderheit wieder auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen. Roma werden alltäglich diskriminiert und leben in ärmlichen Verhältnissen. Vor allem in Osteuropa sind sie zudem häufig Opfer rechtsextremer Gewalttaten. Als »eine Dritte Welt in der Ersten Welt« beschrieb Nadine Papai von der Internationalen Romani Union (IRU) die Situation vieler der zehn bis zwölf Millionen Roma, die in der Europäischen Union leben.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: