Hans-Gerd Öfinger 09.04.2011 / Debatte

Unter eigene Regie stellen

Beschäftigte des Naturtextil-Versandhauses im hessischen Butzbach wollen ihren Betrieb retten, indem sie ihn kaufen

370 Beschäftigte arbeiten bei hessnatur. Im März 2011 gründeten Mitarbeiter, Kunden, Engagierte von Attac, dem Netzwerk Solidarische Ökonomie, dem Genossenschaftsverband und der Genossenschaftsberatung innova eG eine Genossenschaft. Damit wollen sie den Verkauf ihres Unternehmens verhindern und den Betrieb unter eigener Regie fortführen. Vorstandsmitglieder sind Dagmar Embshoff, Walter Strasheim-Weitz und Christina Pöttner (v.l.n.r.).

Kreative Arbeitsatmosphäre und Aufbruchstimmung waren deutlich zu spüren, als Ende letzter Woche im Frankfurter Gewerkschaftshaus engagierte Betriebsräte des Ökotextil-Versandhauses Hess Natur Textilien GmbH (hessnatur) aus dem mittelhessischen Butzbach, Attac-Aktivisten, Genossenschafts-Experten und Verfechter einer solidarischen Ökonomie aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen kamen. Sie haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Sie wollen mit einer Genossenschaft die langfristige Zukunft des Unternehmens sichern und den drohenden Verkauf des 1976 gegründeten Betriebes an den US-amerikanischen »Heuschreckenfonds«, Finanzinvestor und Rüstungskonzern Carlyle verhindern.

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