Händler, Hehler, Profiteure

Ausstellung zum Berliner Kunsthandel 1933 bis 1945 in der Neuen Synagoge

In den historischen Räumen der Neuen Synagoge zeigt das Aktive Museum seit dem 10. April unter dem Titel »Gute Geschäfte« eine Ausstellung über den Berliner Kunsthandel während des nationalsozialistischen Regimes. Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, freut sich, dass diese Exposition gerade in seinem Haus zu sehen ist. »Das Thema ist von großer Wichtigkeit, beschäftigt doch auch uns die Frage, welche Rolle der Kunsthandel für jüdische Sammler, Künstler und Sammlungen nach 1933 spielte, mehr und mehr«, so Simon.

Das Auktionshaus Lange in Berlin

In der wissenschaftlichen Forschung wie auch im öffentlichen Bewusstsein ist der Kunsthandel in Berlin in jener Zeit, im Gegensatz zur Beutekunst, kaum präsent. »Unsere kleine Institution möchte nun einen ersten Beitrag dazu leisten, dass sich dies ändert«, meint Christine Fischer-Defoy, Vereinsvorsitzende des Aktiven Museums. »Der Titel ist dabei durchaus in seiner Doppeldeutigkeit zu verstehen. Es gab Galeristen, die besondere Kunstwerke vermittelten, aber auch Kunsthändler, die als Hehler von der nationalsozialistischen Verfolgung profitierten.«

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