Birgit Gärtner 28.04.2011 / Ausland

Ein kleiner Sieg für Mumia Abu-Jamal

US-Gericht urteilte zugunsten des US-Bürgerrechtlers / Hinrichtung droht aber weiter

Die Richter des 3. Bundesberufungsgerichts in Philadelphia (USA) machten dem seit 1981 inhaftierten Mumia Abu-Jamal am Dienstag ein zweitägig verspätetes Geburtstagsgeschenk: Sie schenkten ihm sein Leben. Jedenfalls vorläufig. Die letztendliche Entscheidung fällt der Oberste Gerichtshof der USA, der Supreme Court. Am Ende des Verfahrens gegen den Bürgerrechtler kann immer noch das Todesurteil stehen. Einen zeitlichen Rahmen dafür gibt es nicht.

Mumia Abu-Jamal war am 9. Dezember 1981 in Philadelphia verhaftet, weil er den Polizisten Daniel Faulkner erschossen haben soll. Trotz fragwürdiger Beweise, nach offensichtlich manipulierten Akten, erpressten Zeugenaussagen und einer von Richter und Staatsanwalt unzulässig beeinflussten Jury wurde er im Juli 1982 nach einer fünfzehntägigen Verhandlung zum Tode verurteilt. Seitdem kämpft er, unterstützt von Amnesty International und einer weltweiten Solidaritätsbewegung, für die Wiederaufnahme seines Verfahrens, um seine Unschuld beweisen zu können.

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