Sprungmarken: Inhalt, Navigation.
Suchen auf neues-deutschland.de:

Erweiterte Suche

Von Martin Kröger 04.05.2011 / Berlin / Brandenburg

Senat übersendet Abgeordnetenhaus Wasser-Verträge

Der rot-rote Senat setzt den Wasser-Volksentscheid um. Auf Vorlage des Finanzsenators Ulrich Nußbaum (parteilos) wurde am Dienstag in der Senatssitzung beschlossen, dass die »entsprechenden Unterlagen« zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe (BWB) aus dem Jahr 1999 nun dem Abgeordnetenhaus zugeleitet werden. Im Landesparlament sollen, so sieht es das von über 660 000 Berlinern am 13. Februar verabschiedete Gesetz vor, »die bestehenden Verträge, Beschlüsse und Nebenabreden, die im Zusammenhang mit der Teilprivatisierung stehen und zwischen dem Land Berlin und den privaten Anteilseignern geschlossen wurden, einer eingehenden öffentlichen Prüfung und Aussprache unter Hinzuziehung von unabhängigen Sachverständigen« unterzogen werden.

Wirtschaftssenator Harald Wolf (LINKE) erklärte in der Senatspressekonferenz im Roten Rathaus, dass es sich bei den Dokumenten um den Konsortialvertrag, die dazugehörigen sechs Veränderungsvereinbarungen und das Vollzugsprotokoll von 1999 handeln würde. Es seien alle Dokumente, die die Teilprivatisierung der Wasserbetriebe betreffen, so Wolf. Unklar ist jedoch, welche unabhängigen Prüfer eingesetzt werden. Darüber werde derzeit mit der Initiative des Volksbegehrens zum Wasser verhandelt, sagte Wolf. Laut Thomas Rudek, der den Gesetzestext mit dem Berliner Wassertisch formuliert hatte, werden derzeit verschiedene Optionen geprüft. Wichtig sei seiner Meinung nach, dass der Prüfungsverlauf »nachvollziehbar« ist.

Nichts Neues gibt es zu den laufenden Gesprächen mit den privaten Investoren RWE und Veolia über Rückkauf und Vertragsanpassungen. Nur: Man lasse sich nicht unter Zeitdruck setzen, sagte Wolf.

Dieser Artikel gehört zu folgenden Dossiers:

  • Wahljahr 2011 - Wahlen Abgeordnetenhaus Berlin

    Am 18. September wurde in Berlin gewählt. Das Abgeordnetenhaus erhielt eine neue Zusammensetzung - der Senat Wird nachziehen. Fakt ist: Rot-Rot ist in Berlin Geschichte. Doch reicht es für Rot-Grün?
    Detaillierte Ergebnisse siehe hier [ext. Link].
    Mehr

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar schreiben (Login erforderlich)
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.
Aktuell zum Superwahljahr 2011

Ihre Meinung zu diesem Artikel

Frisch gebloggt
26.05.2012 | Marcus Meier

Sind Frauen die besseren Politiker?

24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

Änderungen in der nd-Community

Alle Blogs

Facebook
Twitter
Sie sind gefragt

Velothon 2012

nd stellt eine Mannschaft zusammen
nd-Probeabo

Jetzt »nd« testen

Hier Ihre kostenlose Leseprobe bestellen.
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.

Werbung:

Werbung:

Sprungmarken: Seitenanfang.