Ralf Klingsieck, Paris 20.05.2011 / Ausland

Frau Le Pen gibt sich volkstümlich

Nicht nur in Frankreich wollen Rechte ihre Parteien auf breite Basis stellen

Mit modernerem Image und der Hinwendung zu den Alltagsproblemen der Menschen rekrutieren Europas Rechtsparteien Anhänger. Am besten scheint das derzeit der französischen Front National zu gelingen.

Die französischen Gewerkschaftsverbände und vor allem die traditionell der Kommunistischen Partei nahestehende CGT fielen aus allen Wolken, als bei den jüngsten Kantonalwahlen in einigen Departements plötzlich einige ihrer gewählten Vertrauensleute auf den Kandidatenlisten der rechtsextremen Partei Front National (FN) standen. Auch die Gewerkschaft Force Ouvrière (FO) musste derartige Entdeckungen machen. Auf einer Zusammenkunft der Intersyndicale, der Konsultationsrunde der wichtigsten Gewerkschaften des Landes, wurde das Thema heiß diskutiert. Die Gewerkschaften haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie betonen, dass sie sich der »Instrumentalisierung der Gewerkschaften durch die Front National, deren politische Ziele den Werten der Gewerkschaften diametral entgegengesetzt sind, mit aller Kraft widersetzen«. Inzwischen sind alle Gewerkschaftsmitglieder, die für die FN kandidiert haben, aus ihren Verbänden ausgeschlossen worden.

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