Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
Von Martin Ling
24.05.2011

Echte Demokratie

Standpunkt von Martin Ling

Die Urabstimmung auf dem Platz Puerta del Sol in Madrid fiel deutlich aus: Die landesweiten Proteste gegen die tiefe wirtschaftliche, soziale und politische Krise werden um mindestens eine Woche fortgesetzt. Ein Beschluss, der schon vor der Bekanntgabe der Wahlergebnisse fiel – schließlich war klar, dass kein Resultat eine Lösung der Probleme näher bringen würde.

Dass die seit 2004 regierende, sich sozialistisch nennende PSOE für ihr Unvermögen, die Wirtschaftskrise aufzufangen, kräftig abgestraft werden würde, pfiffen die Spatzen seit Monaten von den Dächern. Ebenso, dass die rechtskonservative Volkspartei mangels Alternativen in einem die zwei großen Parteien begünstigenden Wahlsystem von der Krise profitieren würde. Sie hatte einst den neoliberalen Kurs eingeführt, den Zapatero beibehielt – abgesehen von kosmetischen Korrekturen. Nun sind die Konservativen obenauf, obwohl sie nicht ansatzweise überzeugende Konzepte haben. Vor allem nicht für die so genannte verlorene Generation: junge Leute von der Akademikerin bis zum Bauhelfer, die bestenfalls prekäre Jobs abgreifen können. Für Spaniens Zukunft ist ihr Verhalten wichtiger denn je. Nur wenn sie ihre Proteste massiv fortsetzen, könnte Zapatero sich gezwungen fühlen umzusteuern. Noch ist sein Respekt vor Brüssel größer als vor den Demonstranten. Eine breite Volksbewegung könnte das ändern. Der Weg dahin ist freilich noch weit.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken